Leicht Ojstrica
Der kürzeste Aufstieg zum meistfotografierten Blick auf den Bleder See — 45 Minuten zur Postkarte.

Ein Felszahn über dem Tal der Sava Bohinjka (1.128 m): ein wenig besuchter Aussichtspunkt über Bohinjska Bela mit einer Aragonit-Höhle am Fuß.
Babji zob — der „Weiberzahn“ — ist ein unverkennbares Felshorn, das wie ein riesiger Zahn aus dem bewaldeten Hang hoch über dem Tal der Sava Bohinjka ragt. Man sieht ihn von der Wocheiner Bahn, von der Straße nach Bohinj und von den Wegen um Bled — doch kaum jemand steigt hinauf. Genau deshalb ist er das perfekte Ziel für einen Tag abseits des Bleder Trubels: Den Gipfel hat man oft für sich allein, darunter breiten sich das Tal der Sava Bohinjka, die Dörfer unter der Jelovica und die Grate der Julischen Alpen aus.
Der markierte Weg beginnt in Bohinjska Bela und steigt über Waldwege südöstlich über das Dorf; in gut anderthalb bis zwei Stunden gemäßigten Gehens überwindet man etwas über 600 Höhenmeter. Das letzte Stück auf den Felskopf ist steiler und verlangt bei Nässe Vorsicht; oben reicht der Blick von den Bohinjer Bergen bis zu den Karawanken. Abstieg auf demselben Weg; insgesamt 3–4 Stunden einplanen.
Die Besonderheit des Berges ist die Höhle unter dem Babji zob am Südfuß — eine Karsthöhle, berühmt für seltene Aragonitkristalle; Bleder Höhlenforscher führen gelegentlich Besichtigungen, ein eigenständiger Zutritt ist nicht möglich. Der Name? Die Volksfantasie sah im Fels den Zahn eines alten Weibes — ein Blick aus dem Tal erklärt, warum.
Leicht Der kürzeste Aufstieg zum meistfotografierten Blick auf den Bleder See — 45 Minuten zur Postkarte.
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